Die Philosophie der Schule

Wie lässt sich unser Ansatz zusammenfassen?

Mosa möchte die Ballettschule von morgen verkörpern. Die Mission der Schule besteht darin, die Anforderungen an eine exzellente Ballettausbildung mit der Menschlichkeit der Schüler und Lehrer und dem Einfluss auf die Gemeinschaft durch das soziale Programm „When We Dance“ zu vereinbaren.

Welche Kernpunkte umfasst die Unterrichtsphilosophie von Mosa?

Pedro Carneiro, allgemeiner und künstlerischer Leiter der Mosa Ballet School, legt den Schwerpunkt eindeutig auf eine Ausbildung, bei der die Schüler an die Realität der aktuellen und zukünftigen Ballettwelt angepasst werden.  Wer über eine Ballettausbildung reflektiert, muss stets „global“ denken.

Es ist wichtig, dass die Schüler nicht nur eine klassische, sondern auch eine fundierte und umfassende zeitgenössische Ausbildung erhalten. Fast alle Kompanien sind heute sehr eklektisch. Darum arbeitet die Schule mit verschiedenen Choreografen zusammen, die Workshops veranstalten und für die Schüler Stücke kreieren. So wird eine möglichst vielseitige Ausbildung gewährleistet.

Unterrichtet wird an der Mosa Ballet School nach der russischen Waganowa-Methode, weiterentwickelt und angepasst an die Realität von heute, so dass sie den Elevinnen und Eleven den größtmöglichen Nutzen bringt. Daneben möchte Pedro Carneiro seine Schützlinge aber auch mit anderen Trainingsformen (französisch, dänisch, …) vertraut machen, einschließlich Techniken von Choreografen wie Forsythe oder, wenn möglich, Balanchine.

Das persönliche Gleichgewicht und das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler stehen im Mittelpunkt der Vision von Mosa. Yoga, Tai-Chi-Chuan oder GaGa sind daher Teil des Lehrplans. Außerdem bietet ein Team von Fachleuten den Studierenden körperliche und geistige Unterstützung.

Mosa Training Young Girl © Olympe-Tits

Was genau bedeutet
„ achtsamer Wettbewerb “ ?

Das Motto der Schule, der „achtsame Wettbewerb“, erinnert uns daran, dass ein guter Tänzer sicherlich leistungsorientiert und anspruchsvoll sein muss. Wer Erfolg haben will, muss hohe Ziele anstreben. Doch geht es in erster Linie darum, mit sich selbst zu konkurrieren. „Achtsamer Wettbewerb“ ist das, was passiert, wenn Du auf eine positive und für alle Beteiligten respektvolle Weise das Beste aus Dir herauszuholen versuchst. Dabei wird man nicht nur ein besserer Tänzer, sondern auch ein besserer Mensch: ein zukünftiger Profi, kreativ und unabhängig, mit kritischem Verstand.

Die Schülerinnen und Schüler müssen stets im Mittelpunkt des Lernprozesses stehen. Beim Balletttraining geht es nicht um einen Lehrer oder um ein Ego, sondern allein um die Auszubildenden.

– Pedro Carneiro.

Unterrichtete Disziplinen

  • Klassischer Tanz
  • Zeitgenössischer Tanz
  • Variationen/ klassisches Repertoire
  • Variationen/zeitgenössisches Repertoire
  • Pas de deux
  • Charaktertanz
  • Choreografische Workshops
  • Gymnastik

Auch Yoga- und Tai-Chi-Module werden hinzukommen.

Je nach Tanzjahr wird das Raster durch theoretischen Unterricht in Musik, Tanzgeschichte, Anatomie, Ernährung, Produktion, Selbstmanagement oder klassischer Tanzpädagogik ergänzt.

Diese Liste ist unverbindlich und kann geändert werden. Die genauen Raster pro Jahr werden in Kürze bekannt gegeben.

Olympe-Tits © Olympe Tits

Stündliche Belastung

 

Die Anzahl der Stunden für das Tanztraining wird schrittweise erhöht und erreicht im dritten Zyklus 26h30.

Gleichzeitig wird das allgemeine Unterrichtsangebot des Athénée Charles Rogier von 26 Stunden im ersten Jahr der Sekundarstufe auf 20 Stunden im letzten Zyklus reduziert.

Erstes Jahr 14 Stunden

(26 Stunden Allgemeinbildung)

Zweites Jahr 15 Stunden

(25 Stunden Allgemeinbildung)

Drittes Jahr 15h30

(23 Stunden Allgemeinbildung)

Viertes Jahr 22 Stunden

(23 Stunden Allgemeinbildung)

Fünftes und sechstes Jahr 26h30

(20h Allgemeinbildung)